Nichts bestimmt so sehr, wer wir werden, wie die Dinge, die wir zu ignorieren beschließen.

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Perspektiven

Der Beginn - Ein Perspektivwechsel

Ob Coaching oder Therapie, wenn Veränderung im Leben stattfinden soll, geht dies nicht, ohne einen neuen, ergänzenden und ehrlichen Blick auf den Status Quo.

Ich möchte hier auf dieser Seite ein paar Impulse für mögliche Blickwinkel setzen. Schauen und entscheiden Sie selbst, ob sich hier und da eine innere Tür öffnet.

Die Identifikation - Innerer Abstand und annehmen, was ist

Körper, Geist und Erleben eines Menschen ist kein Zufall der Natur. Man hat - oftmals besonders wirksam in Krisen - Strategien entwickelt, die Kraft gegeben und geschützt haben. Auf diese, einstmals sinnvollen, Strategien greift man immer wieder zurück. Sie sind ein selbstverständlicher Teil im Menschen und verdienen Respekt und Dankbarkeit… für Schutz und Stärke. Gleichzeitig ist eine Überprüfung sinnvoll, ob einzelne Strategien neu ausgerichtet werden und evtl. auch mal losgelassen werden dürfen… um Raum für Neues zu schaffen.

Die Begrenzung - Gefechtslinien loslassen und Raum gewinnen

Gut und Böse, Lust und Schmerz, Licht und Dunkel. Das Eine existiert nicht ohne das Andere. Sie bilden eine Einheit, obwohl man sie mit Worten voneinander abgrenzt. Die Natur kennt diese Grenzen nicht. Für die Natur ist beides einfach da. Kennt man die eigenen Grenzen und die des Anderen? Nehmen Sie doch vorhandene Grenzen erst einmal wahr! Jede dieser Grenzen, jeder Widerstand definiert automatisch eine Gefechtslinie. Wovor schützt sie? Was erlebt man, wenn Grenzen auflöst werden, das Davor mit dem Dahinter verbunden wird? Durch das Annehmen beider Teile entsteht ein größerer Raum... vollständiger und im Gleichgewicht.

Die Verantwortung - Vom Stillstand der Opferrolle zum achtsamen Gestalter des eigenen Lebens

Es gibt eine Menge Dinge, die auf Menschen einwirken. Jeden Tag erlebt man die komplette Reizüberflutung: In Begegnungen mit Menschen, verbal und nonverbal, über die Medien, das Internet, das gedruckte Wort und über die Gesetze der Natur. Geschwindigkeit wächst, Erwartungen potenzieren sich, Fremdsteuerung übernimmt das Ruder. Ja, vieles davon liegt im Außen. Man kann nicht wirklich etwas dafür! Sich zu ärgern, zu blockieren oder zu urteilen ist dann ein häufig gewählter passiver Ausweg. Doch es lohnt sich hinzuschauen und zu wählen, in welchen Lebensbereichen man das Ruder wieder aktiver in die Hand nehmen will.  

Das Wesentliche - Von außen nach innen und von Verbindung

Man hat so eine Vorstellung von sich, wie man gern sein will. Man gestaltet sich selbst das persönliche Image: Attraktivität, Großzügigkeit, Erfolg, Freundlichkeit u.v.m.. Erspüren Sie mal, wie viel Kraft man Tag für Tag dafür investiert, um diesem Bild gerecht werden zu wollen. Wie häufig scheitert man dabei innerlich und verhaftet in Selbstzweifeln? Es lohnt sich, die eigene Messlatte zu überprüfen. Welche Glaubenssätze verbergen sich im Maßstab und sind es überhaupt die eigenen? Gehen Sie mal auf Entdeckungsreise! Wer ist man, wenn man sich nach innen wendet? Wem begegnet man wirklich? Welchen Wünschen und Träumen, welchen Schmerzen und Ängsten, welchen Potenzialen? Gehen Sie mutig ins Abenteuer, dass alles sichtbar werden und wirken darf.

Das Unglaubliche - Vom Tun zum Sein

Mutter, Ehefrau, Chefin, Hausfrau, Geliebte, Heilige, Hure, …
Vater, Ehemann, Chef, Beschützer, Liebhaber, Versorger, Meinungsführer…

…wer so viele Rollen gleichzeitig lebt, hat keine Zeit, sich selbst zu leben!

Wer sich wirklich wahrnehmen will, braucht einen Moment ruhigen Raum… Stillstand.

Doch Stillstand ist verpönt:

  • Gesellschaftlich, weil man nun mal in einer Leistungsgesellschaft lebt,
  • persönlich, weil man sich so viel vorgenommen hat
  • … und vor allem, weil man Angst hat, vor dem was kommt, wenn die Stille kommt.

Trauen Sie sich, ab und an den Weg in die Stille zu gehen. Zu spüren, wie sich das anfühlt und was entsteht. Darin findet sich der persönliche, gesunde Rhythmus… zwischen Tun und Sein.

Die Freude - Aus der eigenen Mitte heraus

Man hilft, versorgt und unterstützt… man will, dass es dem Anderen gut geht. Das ist eine wunderbare Fähigkeit, wenn sie aus der eigenen Mitte heraus entsteht und nicht immer wieder übermäßig Kraft "kostet". Die Buddhisten sagen: "Zum Besten aller Wesen". Dazu gehört man selber auch! Wie oft und intensiv schenkt man sich die Zeit und Aufmerksamkeit, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen? Mit dem Ziel,  Zufriedenheit und Freude am Leben zu spüren und wirklich Aufzutanken.  

Das Unvermeidliche - Den Tod ins Leben holen

Am Tag der Geburt beginnt der Mensch mit dem Sterben. Keine Sicherheit im Leben ist größer, als die um das Wissen, dass man sterben wird. Und doch verwendet man viel Kraft darauf, dieser Gewissheit nicht zu begegnen. Leben und Tod aber sind untrennbar. Wenn man also die Gewissheit des Todes nicht ganz annimmt, kann man dann das Leben ganz erfahren? Warum bereit man sich im Leben auf Examen und Prüfungen, auf Begegnungen und Erfahrungen mit Menschen vor, aber dem Tod und dem Sterben tritt man gänzlich unvorbereitet entgegen? Und dann begegnet er einem plötzlich. Bei Menschen, die einem nahe stehen oder bei sich selbst. Krankheit, Unfälle und Tod geschehen jeden Tag. Geben Sie ihnen bewussten Raum.

Wie spät ist es…? Jetzt.


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